Klassentreffen am Samstag, 13.10.07 um 19:10 Uhr

Friedrich Dransfeld, Klaus Aistermann, Waltraud Westerbarkei, Annegret Justus, Ursula Graute, Werner Stall, Mechthild Meyer, Karl-Heinz Brock, Rolf Oeffelke, Margret Braun, Elisabeth Floßbach, Rita Funke, Friedrich Büchner, Ursula Klose, Herbert Lilge und Andreas Penkhues trafen sich zum Klassentreffen.
Foto: Justus, Westfalenblatt vom 16.10.2007

Gaststätte Buschkrug

Kaunitzer Str. 102

33 758 Schloß Holte

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Stinkbomben im Papierkorb versteckt
Klassentreffen der ehemaligen Grauthoffschüler – Streiche erzählt
Schloß Holte-Stukenbrock (ja).

Alle Schüler stürzen zu den offenen Fenstern, um nach frischer Luft zu schnappen. Nur der Lehrer bleibt verdutzt im Klassenzimmer stehen und fragt sich, was mit seinen Schülern los ist. Grund dafür, dass die Schüler zu den Fenstern liefen, waren Stinkbomben, die jemand aus der Klasse in den Papierkorb gelegt hatte. Der Lehrer bemerkte nichts, weil seine Geruchssinne nicht funktionierten. Dies war ein Streich von vielen, den die ehemaligen Grauthoffschüler den Lehrern spielten. Am Samstagabend fand das vierte Klassentreffen der Schüler statt. Alle fünf Jahre organisiert Karl-Heinz Brock ein Treffen, bei dem über die alten Zeiten geredet werden kann. 14 Schüler von 29 sind im Buschkrug in Schloß Holte zusammen gekommen, um gemütlich beisammen zu sitzen, zu essen und zu plaudern. Dabei reiste Organisator Karl-Heinz Brock extra aus Kerpen an. Auch die ehemalige Schülerin Elisabeth Floßbach reiste von weit her an. Sie wohnt heute in Dänemark. Sogar zwei Lehrer sind beim Klassentreffen dabei. Zum einem Herbert Lilge, der sein Wissen über Naturkunde an die Schüler weiter gab. Und zum anderem Friedrich Dransfeld. Er unterrichtete Religion, Kunst, Musik und Sport. Der ehemalige Klassenlehrer Rudolf Gürtler, der mittlerweile 97 Jahre alt ist, konnte leider aus Altersgründen nicht am Treffen teilnehmen. Von 1959 bis 1967 besuchten die 16 Mädchen und 13 Jungen die Volksschule am Grauthoff. Und auch schon damals gab es so einige Liebespärchen. Karl-Heinz Brock war beispielsweise mit Mechthild Meyer zusammen. Allerdings durften Liebeleien früher noch nicht in das Schulleben getragen werden. »Wir mussten auch keine Schuluniform tragen. Und Markenkleidung gab es früher ebenfalls nicht bei uns«, berichtet Karl-Heinz Brock. Er erzählte noch von einigen weiteren Streichen und betonte, dass jedoch nur die Jungen daran teil genommen haben. So schütteten einige der damaligen Schüler Wasser auf den Stuhl des Lehrers, der daraufhin mit einer nassen Hose durch die Schule rennen musste. Außerden, so wurde berichtet, haben sie damals das Auto von Lehrer Herbert Lilge von den Parkplätzen der Schule in die Büsche geschoben. Die Freude war groß und die Stimmung im Buschkrug gut, als die alten Streiche wieder in Erinnerung kamen und man seine alten Klassenkameraden wieder treffen konnte.

 

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